Der Tinder Algorithmus / Wie der „ELO Score“ berechnet wird, und wie Sie Ihren eigenen verbessern können

Zuletzt aktualisiert am 2018-09-24

Tinder’s matchmaking Algorithmus und der sogenannte elo-score, der Ihnen zugewiesen wird, bestimmen wessen Profil Sie zu Gesicht bekommen, wem Ihre Profilkarte gezeigt wird, und wie prominent (wie hoch im Stapel). Daher bestimmt Ihr score mit wem für Sie überhaupt die Möglichkeit eines Matches besteht

 

Die Faktoren, welche Ihren score/Rang, oder Ihre Sichtbarkeit beinflussen:

Ein Teil dieser Informationen Stammt aus offiziellen Tinder Artikeln, ein Teil aus eigener Beobachtung und Tests, inzwischen von unzähligen Nutzern bestätigt.

Bekannt ist:

  • Neue accounts kriegen einen „noob boost“ (nicht mit dem bezahlten Boost zu verwechseln), der ca. einen Tag anhält, und währenddessen Ihr Profil wesentlich mehr Nutzern prominenter gezeigt wird. In dieser Zeit wird Ihr elo score zum ersten Mal vom Algorithmus berechnet. Sobald die boost Phase vorüber ist, bestimmt dieser score Ihre Sichtbarkeit und Ihr „Zielpublikum“. Dies ist der Grund, weshalb Sie anfänglich vergleichsweise viele Matches kriegen, und diese dann aber bald abflauen.
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  • Das Punktesystem und der Algorithmus funktionieren zwar nicht in einer 1-10 Attraktivitätsskala, aber man kann es so ausdrücken: Sind Sie als „6“ eingestuft worden, werden Ihnen hauptsächlich als 5-7 eingestufte Profile gezeigt und ab und zu <5 oder >7, und umgekehrt.
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  • Es ist möglich Ihren score während der Lebenszeit Ihres accounts noch zu verbessern (oder verschlechtern), zum Beispiel indem Sie bessere Fotos von sich machen, doch es wird einige Zeit brauchen, bis Sie Veränderungen feststellen können. Eine wesentlich schnellere Methode stellt der account reset dar. Ausserdem bekommen Sie so nochmals eine Chance mit allen, die Ihre alten Fotos nicht mochten. (Achtung: Seit Juli 2018 sind resets komplizierter und risikobehafteter geworden. Tinder will diese wohl nun verhindern. Möglich bleiben sie trotzdem.)

Fundierte Vermutungen, welche Faktoren Ihren score/Ihre Sichtbarkeit ausserdem beinflussen:

  • Eine Kombination aus der Prozentzahl von Leuten die Sie mögen…
  • …% der Leute, die Sie mögen, welche Sie auch mögen
  • …und deren eigene Bewertung (score). Wenn jemand mit einem höheren score als Ihrem eigenen Sie mag, dann hat das einen grösseren positiven Effekt auf Ihren Rang als wenn jemand mit einem niedrigeren score Sie mag (Vergleichbar damit bei einem ranked tournament mehr Punkte zu erhalten wenn man ein ranghöheres Team schlägt).
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  • Wie wählerisch Sie sind. Sowohl jedem Profil einen rechts-swipe zu erteilen, wie auch fast alle nach links zu wischen wird vom Algorithmus bestraft, wobei ersteres massiv harscher (shadowban). Eine rechts-swipe Quote von ca. 30-70% scheint ideal. Dies gilt auch für das swipen während bezahlten boosts.
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  • Ob Sie Ihren Matches tatsächlich Nachrichten senden. Mindestens eine erste Nachricht zu schicken wirkt sich vermutlich positiv aus.
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  • Für die Sichtbarkeit/Position im Stapel: Aktivität. Ihre Platzierung wird immer schlechter während Sie inaktiv sind (springt aber wieder zurück sobald Sie wieder aktiv werden).
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  • Es scheint, Tinder Plus Nutzer, die zu ungehemmt von Ihren unlimitierten Swipes gebrauch machen, könnten Ihren account unbrauchbar machen. d.H. zu oft pro Stunde/Tag zu swipen, kann dazu führen, dass der Tinder Algorithmus sie als bot einstuft, was in einer art „shadowban“ resultiert, bzw. Ihr Profil wird praktisch unsichtbar, ohne dass Sie davon wissen.
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    Laut Tests scheinen 2’000 swipes pro Stunde Ihren account für 12 Stunden zu blockieren, währenddessen Sie nur „Probieren Sie es später nochmal“ zu sehen kriegen. Potenziell wird dabei auch Ihr elo score permanent geschädigt.

 

Ich hoffe, Sie haben diesen Guide nützlich gefunden. Anmerkungen? Kritik? Lob? Etwas hinzuzufügen? Gerne dürfen Sie unten einen Kommentar absetzen, oder sich im SwipeHelper Subreddit melden (Englisch). See you there 🙂

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